Download Aneignung von Sozial-Raum in Kleinstädten: Öffentliche Räume by Karin Wehmeyer PDF

By Karin Wehmeyer

Welche Bedeutung haben öffentliche Räume und informelle Treffpunkte in der Lebenswelt Jugendlicher? Welche Motivationen und Bedürfnisse stecken hinter der Nutzung dieser Orte? Haben (Klein-)Städte überhaupt noch die notwendigen Potenziale für das Aneignungsverhalten junger Menschen? Diese Fragen stellt die Autorin Karin Wehmeyer aktuell vor dem Hintergrund sich wandelnder Stadtstrukturen. In ihrer qualitativ angelegten Studie wird der Aneignungsprozess in öffentlichen Räumen betrachtet – fokussiert auf die Lebensphase Jugend und zusätzlich aus der Perspektive Jugendlicher. Die Ergebnisse zeigen, mit welchen unterschiedlichen Motivationen junge Menschen öffentliche Räume und informelle Treffpunkte nutzen und welche Rolle dabei das regulate sowie die Freizeitpräferenz spielen.​

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Diese Jugendlichen gehen überwiegend auf die Realschule, aber auch aufs Gymnasium. Das Milieu der Eltern, ist das der bürgerlichen etablierten Mitte, auch postmateriell oder traditionsverwurzelt (vgl. ebd. S. 165ff). Konsum-materialistische Jugendliche Diese Gruppe besteht aus etwas elf Prozent der befragten Jugendlichen. Die konsum-materialistischen Jugendlichen suchen vor allem Anschluss, Akzeptanz und Verbündete. Sie versuchen Ausgrenzung durch frühere Schulfreunde zu verarbeiten und zu kompensieren.

Doch ein Teil der jugendlichen Strömungen bleibt und bestimmt dauerhaft die Lebenswelt des Einzelnen. Durch die Analyse von Jugend ist auch immer eine Vorausschau auf zukünftige wahrscheinliche Lebenswelten möglich. Aus diesem Grund ist regelmäßige Jugendforschung sehr wichtig, sie gibt uns heute schon Auskunft über eine mögliche Zukunft. 40 Die Lebensphase Jugend zwischen Bildung, Freizeit und Identitätsfindung Um die heutige Jugend besser zu verstehen und einen besseren Blick auf ihr Verhalten, auch im Sozialraum, zu bekommen, wird im Folgenden die Jugendstudie der katholischen Kirche vorgestellt, die Sinusstudie von 20079.

Ffentliche Räume würden sie nutzen, um zu demonstrieren oder Kritik an bestehenden Konventionen oder gesellschaftlichen Gegebenheiten zu üben. Daher haben sie großes Interesse an öffentlichen Räumen, in denen sich auch andere Menschen aufhalten, und an denen und in denen sie provozieren und kritisieren können. Diese Jugendlichen haben meist einen guten Freund/ eine gute Freundin, mit der oder dem sie täglich engen Kontakt haben. Die postmateriellen Jugendlichen legen hohe normative Maßstäbe an ihren Freunden an.

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