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By Prof. Dr. H. Antoni (auth.), Klaus-Dieter Grosser, Eckhard Glaser (eds.)

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Eine Ausnahme ist in Abbildung l 0 angeführt. Hier wurde bei einem Kranken mit intermittierender Wenckebach' Periodik, der über häufige Schwindelzustände klagte, eine His-Bündel-Elektrografie durchgeführt. Bereits in der Ruheregistrierung zeigt sich eine HV-Verlängerung von 120 msec. Bei der Vorhofstimulation kam es bereits bei niedriger Frequenz zur Wenckebach' Periodik. Dabei ist deutlich die zunehmende HV-Verlängerung zu erkennen. Bei Aus- Grosser, Diagnostik und Therapie bradykarder Rhythmusstörungen RA --y-v--- 50 mtn/1«..

Der Elektroschock wird gemeinhin in Kurznarkose (z. B. 500 mg Epontol oder 10 mg Valium i. ; maximal 20 mg Valium i. ) verabreicht. Diazepam (Valium) führt meist nicht zu einem vollkommenen Bewußtseinsverlust, bedingt jedoch eine retrograde Amnesie. Beim bewußtlosen Patienten unter Reanimationsbedingungen entfällt naturgemäß eine Narkose. Zur Prophylaxe hypoxiebedingter postdefibrillatorischer Arrhythmien ist die Gabe von Sauerstoff sinnvoll. Der Stromstoß wird über spezielle Elektrodenplatten appliziert, die mit Elektrolyt-Gel beschichtet werden, um den Übergangswiderstand zu reduzieren und Hautreizungen zu vermeiden.

Außerdem ist das Gerät für die serielle und kontinuierliche Hochfrequenzstimulation ausgerüstet. Eine permanente Anzeige der von dem System wahrgenommenen atrialen bzw. ventrikulären Herzaktionen ist gewährleistet. Bei Auftreten von Extrasystolen resp. Tachykardien interveniert der künstliche Schrittmacher einfach oder wählbar repetitiv mit einer Verzögerung (Z), die als Funktion des Abstandes der beiden vorangegangenen Herzaktionen (Y) regelbar ist (vgl. Abb. 3). Die programmierte Intervallstimulation kann bei medikamentös therapieresistenten Tachykardien unterschiedlicher Genese eingesetzt werden.

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